Hausmeisterdienste

 

1. Hausreinigung:

 

  • wöchentliche Arbeiten:
    • Aufgänge fegen und mit Pflegemittel wischen
    • Geländerhandlauf feucht reinigen
    • Fensterbänke feucht reinigen
    • Hauszugänge fegen und Briefkästen feucht reinigen
    • Fußmatten aufnehmen und ausklopfen
    • Hof und Müllstelle sauber halten

 

  • monatliche Arbeiten:
    • Bodentreppen fegen und mit Pflegemittel wischen
    • Hauseingangstüren beidseitig feucht reinigen
    • Klingeltableaus feucht reinige
 
  • halbjährliche Arbeiten:
    • Aufgangsfenster mit Rahmen beidseitig feucht reinigen
    • Haustüren mit Rahmen beidseitig feucht reinigen
    • Decken und Wände entstauben
    • Treppengeländer mit Traillen feucht reinigen
    • Beleuchtungskörper innen und außen feucht reinigen
    • an den Lichtschaltern Griffspuren entfernen
    • Kellergänge fegen und Spinnweben entferne

 

  • ´bei Bedarf:
    • Glühlampen auswechseln
    • usw.

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2. Hauswartung:

 

Entgegennahme von Mängeln durch Mieter und Weiterleitung an Sie oder an Ihren Handwerker.
  • Beauftragung von Handwerkern und deren Kontrolle.
  • Einweisung und Überwachung von Kundendiensten.
  • Schlüsselverwaltung.
  • Suche von neuen Mietern für Wohnen und Gewerbe.
  • Abschluß von Mietverträgen.
  • Abnahme und Übergabe von Wohnungen und Büros.
  • Nach Abnahme einer Mieteinheit: Erledigung sämtlicher Tätigkeiten, die zur Neuvermietung erforderlich sind. 

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3. Hausbetreuung:

 

Wir kontrollieren wöchentlich Ihr Objekt (mit Dokumentation) und leiten Mängel an Sie weiter. 
  • Wir kontrollieren regelmäßig technische Anlagen, wie z.B. Heizung, Lüftung, Aufzug (mit TÜV).
  • Protokollierung und Weitergabe von Zählerständen.
  • Schließtätigkeiten aller Art.
  • Entgegennahme von Heizöl.
  • Erstellung und Aushang/Versand von Rundschreiben.
  • Wir wechseln Namensschilder an Klingeltableau, Briefkasten und Wohnungstür.
  • Wir kümmern uns um Ihren Garten. Rasenmähen, Unkraut jäten, Laubbeseitigung, Heckenschnitt

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4. weitere Leistungen:

 

Komplettreinigung von Wohnungen und Appartments, z.B. nach Auszug des Mieters.
  • Teppichbodenreinigung
  • Tiefgaragen- und Parkhausreinigung, Reinigung von Außenanlagen.
  • Verkauf von Reinigungsmitteln und -geräten, Fußmatten und Sauberlaufmatten.
  • Wir vertreten Ihren Hauswart bei Urlaub und Krankheit.
  • Wir entrümpeln Hof, Keller und Dachboden.
  • Wir arbeiten in folgenden Gewerken mit Kooperationspartnern zusammen:
    • Schnee- und Eisglättebekämpfung
    • Garten- und Landschaftsbau
    • Schädlingsbekämpfung

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 5. Bilder von durchgeführten Renovierungsarbeiten:

 

Abhängen einer Decke mit Trockenbauarbeiten und anschließendem Verspachteln:

 

 

 

Nach Fertig Stellung des Trockenbaus wurde Gestrichen und Tapeziert:

Treppenverkleidung mit Trockenbau mit eingearbeiteten Beleuchteten Fächern:

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 6. Reinigungstipps:

 

In den folgenden Abschnitten habe ich Ihnen ein paar Informationen über Reinigungsmöglichkeiten zusammengestellt.

 

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Schnell und trotzdem sauber wie geht das? 

 

Eine Reinigungskraft verbringt mindestens 30% ihres Arbeitstages mit sogen. „Rüstzeiten“. Damit sind all jene Arbeiten gemeint, die das Reinigen erst ermöglichen: Eimer mit Wasser befüllen, Reinigungsmittel einfüllen, Reinigungstextilie immer wieder ins Wasser eintauchen und auswringen, schmutziges Wasser wieder ausgießen, Laufwege zur Ausguss- und Wasserentnahmestelle - und alles wieder von vorne.

 

Diese Rüstzeiten sind echte Zeitfresser. Außerdem wird die Reinigungstextilie – bis zum Auswechseln des Wassers – immer wieder in der gleichen Reinigungslösung (Wasser + Reinigungsmittel) ausgewaschen. Oft wird aus Bequemlichkeit – oder um Zeit zu sparen – mit zu schmutziger Reinigungslösung gearbeitet.

 

Diese Methode hat also zwei Nachteile:

 1) Zeitverlust und 

 2) Schmutzige Reinigungslösung. 

Es gibt zwei Wege, diese beiden Nachteile zu vermeiden.

1. Faltmethode: 

 

Hierbei verwendet man ein Reinigungtuch, z.B. ein Mikrofasertuch. (Baumwolltücher sind ungeeignet.) Dieses Tuch sollte eine Größe von mindestens 35 x 35 cm haben. Das Tuch wird in die saubere Reinigungslösung eingetaucht und gut ausgewrungen. Nun wird das Tuch einmal gefaltet und dann noch einmal gefaltet. Dadurch entstehen insgesamt 8 glatte Flächen einer Mindestgröße von 17,5 x 17,5 cm.

Nun beginnt man mit der ersten Fläche zu reinigen. Wenn diese Fläche schmutzig ist, benutzt man die zweite Fläche. Ist auch diese zweite Fläche schmutzig, wendet man das Tuch und benutzt die Flächen 3 und 4. Danach faltet man das Tuch auf die „Rückseite“ und kann erneut 4 Flächen nacheinander benutzen.

Sie werden überrascht sein, wie lange man mit dieser Faltmethode ein Reinigungstuch verwenden kann, ohne dauernd auswaschen zu müssen. Sauber wird es trotzdem – oder gerade deswegen. Die Zeitersparnis ist enorm.

Die meisten Menschen „knüddeln“ ihre Reinigungstücher. Dadurch entstehen keine glatten Flächen, weshalb die Reinigungswirkung geringer ist. Außerdem muss das Tuch bereits nach kurzer Zeit wieder ausgewaschen werden, weil es nicht mehr richtig sauber macht. Bei der Faltmethode besteht diese Gefahr nicht: Ist eine Flächel eingeschmutzt, verwendet man einfach eine saubere Fläche.

 

 

 

 

 

 

2. Verwendung von mehreren Reinigungtextilien:

Möchte man Oberflächen reinigen, die die Faltmethode nicht erlauben, taucht man in die saubere Reinigungslösung nicht ein einzelnes Reinigungstuch, sondern gleich mehrere. Man wringt alle Reinigungstücher aus und nimmt sie mit zu der Stelle, wo gereinigt werden soll. Nach und nach benutzt man die Tücher, ohne andauernd das Tuch in der schon schmutzigen Reinigungslösung auswaschen bzw. zum Wasserwechseln zur Wasserentnahmestelle laufen zu müssen.

Wenn alle Reinigungstücher schmutzig sind, werden sie alle zusammen ausgewaschen. Man kann sich das Auswaschen aber auch sparen, indem man die schmutzigen Tücher bei der nächsten Wäsche mit in die Waschmaschine gibt. Danach sind sie wieder sauber und hygienisch.

Der Vorteil bei der Verwendung von mehreren Reinigungstücher liegt auch darin, dass es nicht zur sogen. „Keimverschleppung“ kommen kann. Hat man mit einem Tuch nämlich eine verkeimte Stelle gereinigt, besteht immer die Gefahr, dass man die Keime gleichmäßig im Raum verteilt. Durch die Verwendung von mehreren – in sauberer Reinigungslösung ausgewrungenen – Reinigungstüchern, besteht diese Gefahr dann nicht mehr.

Früher benutzte man also viel Wasser mit einem einzigen Reinigungstuch. Heute benutzt man weniger Wasser mit sehr vielen Reinigungstüchern. Das spart Zeit, Wasser, Reinigungsmittel – und ist auch noch hygienischer.

Fußbodenreinigung: Bezüge für die Fußbodenreinigung sollten am besten auch aus Mikrofaser bestehen. Auch hier empfiehlt es sich, mehrere saubere Bezüge vorzubereiten und zu verwenden, anstatt einen einzigen Bezug dauernd in schon schmutzigem Wasser auszuwaschen. Mit der Zeit weiß man, wieviele Bezüge man für einen bestimmten Bereich benötigt. Diese Anzahl an Bezügen bereitet man vor und spart sich damit sämtliche weiteren Rüstzeiten. Die Einsparung an Zeit, Wasser und Reinigungsmittel ist hier sogar noch höher, da die Fußbodenreinigung i.d.R. größere Flächen umfasst. Auch Bezüge für die Fußbodenreinigung können in der Waschmaschine gewaschen werden (max. 60°).

 

 

 

Hinweis:
Unsere Reinigungstipps basieren auf unserer Erfahrung. Trotzdem bitten wir um Verständnis, dass wir keine Haftung übernehmen können.
Hausmeisterdienst Maurice Konrad

 

 

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Polierleinen - das Zaubertuch:

In der professionellen Gebäudereinigung wird seit Jahrzehnten – vor allem in der Glasreinigung – ein Reinigungstuch verwendet, das aus relativ grobem Leinen besteht: das Polierleinen.

Selbst der beste Glasreiniger hat nach der Glasreinigung u.U. noch Schlieren, Streifen oder Wassertropfen auf der Scheibe. Solche Stellen können mit einem Polierleinen problemlos und schnell nachgearbeitet werden. (Zeitungspapier gehört damit endgültig der Vergangenheit an.)

Das Polierleinen ist universell überall dort einsetzbar, wo Flächen absolut rückstandsfrei sein sollen. Das können neben den schon erwähnten Glasflächen z.B. Armaturen, Waschbecken, Waschtische, Fliesen, Duschwände, Spiegel, Küchenarbeitsplatten, Ceranfelder, Griffleisten an Küchengeräten, Möbelblenden und alle glänzenden Flächen sein.

Anstatt solche Flächen mit einem nassen Tuch immer wieder zeitaufwändig nachzuarbeiten, faltet man das Polierleinen und zieht es langsam über die Fläche: Nässe, Feuchtigkeit, Schlieren und Streifen verschwinden sofort. Durch die Faltmethode (s.
Schnell - und trotzdem sauber. Wie geht das?) ist es möglich, sehr lange mit einem einzigen Polierleinen zu arbeiten. Wenn das Polierleinen zu nass geworden ist, nimmt man einfach ein zweites.

Der große Vorteil von Polierleinen besteht darin, dass die Reinigung auch von bisher schwierigen Oberflächen plötzlich kinderleicht wird. Am besten ist natürlich, dass das Reinigen auch wieder Spaß macht, weil die Arbeit schnell und einfach von der Hand geht.

Polierleinen sind preiswert und bei bestimmungsgemäßen Gebrauch nahezu unverwüstlich.
 

Hinweis:
Unsere Reinigungstipps basieren auf unserer Erfahrung. Trotzdem bitten wir um Verständnis, dass wir keine Haftung übernehmen können.
Hausmeisterdienst Maurice Konrad

 

 

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Mikrofasertuch:

Es gibt eine breite Palette an Mikrofasertüchern für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete. Jedoch nicht alle Mikrofasertücher halten, was die Werbung verspricht. Leider gibt es immer wieder echte „Mogelpackungen“ und oft sind die angebotenen Mikrofasertücher ziemlich teuer. Bei guten Tüchern allerdings lohnt die Investition, da sie eine wesentlich höhere Reinigungswirkung haben als herkömmliche Reinigungstücher aus Baumwolle, Viskose, Vlies oder Gaze. Die Haltbarkeit von Mikrofasertüchern ist im Allgemeinen höher als bei anderen Fasern.

Die hohe Reinigungswirkung von Mikrofasertüchern entsteht dadurch, dass der Durchmesser der Mikrofaser nur halb so groß ist wie ein Staubkörnchen. Dadurch kann der Schmutz aus feinsten Unebenheiten, die sich selbst auf (scheinbar) glatten Oberflächen befinden, entfernt werden. Die Mikrofaser erzeugt darüber hinaus beim Wischen eine leicht scheuernde Wirkung, ohne dass man tatsächlich scheuert. Diese Scheuerwirkung kann bei manchen Tüchern allerdings so intensiv sein, dass Spiegel, Glas und alle glänzenden Flächen nur sehr vorsichtig gereinigt werden dürfen, da sonst Kratzer entstehen können.

Mikrofasertücher haben außerdem ein sehr hohes Schmutzaufnahmevermögen, d.h. sie halten einmal aufgenommenen Schmutz sehr gut fest. Wird ein Mikrofasertuch dann noch mit der sogen. Faltmethode (s. Schnell - und trotzdem sauber. Wie geht das?) eingesetzt, geht die Reinigung leicht und schnell von der Hand.

Die Mikrofaser besteht aus Polyester, das eher wasseranziehend ist und aus Polyamid, das eher wasserabweisend wirkt. Dadurch können sogar leichte Fettverschmutzungen – wie Fingergriffspuren – ohne Einsatz von Reinigungsmittel entfernt werden.

Die Mikrofaser speichert wesentlich weniger Wasser als z.B. Baumwolle. Dies ist nur scheinbar ein Nachteil, denn mit Baumwolltüchern gereinigte Flächen müssen oft nachgewischt werden, weil nach der Reinigung noch Schlieren zurückgeblieben sind. Bei gut ausgewrungenen Mikrofasertüchern besteht diese Gefahr nicht. Durch die Verwendung von mehreren vorbereiteten Mikrofasertüchern (s. Schnell - und trotzdem sauber. Wie geht das?) geht die Reinigung schneller von der Hand als mit allen anderen Tüchern.

Mikrofasertücher sollten ohne seifen- und tensidhaltige Reinigungsmittel zum Einsatz kommen, da Seifen und Tenside die Scheuerwirkung des Tuches reduzieren. Das Auswaschen kann manuell erfolgen, ideal ist jedoch das Waschen in der Waschmaschine – allerdings ohne Verwendung von Weichspülern.

Auch für die Fußbodenreinigung empfiehlt sich der Einsatz von Bezügen aus Mikrofaser. Sie reinigen schneller, besser und hinterlassen – gut ausgewrungen – keine Schlieren


Hinweis:


Unsere Reinigungstipps basieren auf unserer Erfahrung. Trotzdem bitten wir um Verständnis, dass wir keine Haftung übernehmen können.
Hausmeisterdienst Maurice Konrad

 

 

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Ceranfeld reinigen:

Kochen ist schön – Ceranfeld reinigen ist nicht so schön.

Wenn etwas angebrannt oder übergelaufen ist, macht die nachfolgende Reinigung oft viel Mühe. Es wird geschrubbt und gekratzt und gescheuert, gerne auch mit viel Wasser oder mit sehr scharfen Reinigungsmitteln. Das Ceranfeld wird zu einem „Schlachtfeld der Reinigung“. Das muss aber nicht sein.

Zunächst sollte das Ceranfeld mit einem Mikrofasertuch und normalen Spülmittel gereinigt werden. Dabei darf ruhig etwas mehr Wasser verwendet werden. Nach einer Einwirkzeit von mehreren Minuten wird der leicht zu lösende Schmutz entfernt.

Nun wird ein guter Ceranfeldreiniger auf dem Ceranfeld verteilt (Bestnoten von Stiftung-Warentest erhielten „AS Glaskeramikreiniger“ von Schlecker und „CERA CELAN“ von Reckitt Benckiser). Mit einem Stück Küchenpapier, das zweimal gefaltet worden ist, wird der Ceranfeldreiniger gleichmäßig mit etwas Druck verteilt. Die Fläche kann nun durch leichtes Reiben gereinigt werden. Anschließend wird mit einem neuen Stück Küchenpapier der Ceranfeldreiniger wieder entfernt.

Sollten nun noch Spuren vorhanden sein, können diese mit dem Ceranfeldschaber vorsichtig entfernt werden. Zusätzlich kann auch der Scheuerschwamm „Vileda PUR active“ eingesetzt werden. Seine Scheuerwirkung ist auf Ceranfelder abgestimmt. Evtl. vorhandene letzte Reste können schnell mit Ceranfeldreiniger und Küchenpapier entfernt werden.

Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass man relativ sauber arbeitet und das „Schlachtfeld“ vermieden wird.

Als Zwischenreinigung ist der Einsatz von Ceranfeldreiniger und Küchenpapier geradezu ideal, denn schneller und müheloser kann man Ceranfelder nicht reinigen.

Übrigens: Wenn etwas auf das heiße Ceranfeld fällt, sollte man es sofort mit einem Holzschaber zur Seite schieben. Besondere Vorsicht ist bei Zucker geboten, da dies zu Einbrennern führen kann.

 

Hinweis:
Unsere Reinigungstipps basieren auf unserer Erfahrung. Trotzdem bitten wir um Verständnis, dass wir keine Haftung übernehmen können.
Hausmeisterdienst Maurice Konrad

 

 

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Reinigen von Dunstabzugshauben aus Edelstahl (rostfrei):  

Dunstabzugshauben bestehen in der Regel aus Edelstahl und finden sich überwiegend in Küchen. Sie haben eine Oberfläche mit feinsten Maserungen in Walzrichtung des Stahls. Durch diese Maserungen kann jedweder Schmutz (z.B. Staub oder Fett) einerseits hervorragend anhaften. Andererseits wird die Reinigung erheblich erschwert, da der Schmutz auch aus den tiefliegenden Maserungen entfernt werden muss. Da dies selten sofort möglich ist, sieht die Dunstabzugshaube nach der Reinigung oft schmierig und fettig aus.

Je nach verwendetem Reinigungsmittel, sollte der Bereich unterhalb der Dunstabzugshaube gut abgedeckt werden. Als Reinigungsmittel sollten Grillreiniger, Fettentferner oder Enzymreiniger verwendet werden, die keine Tenside enthalten, da Tenside sich in den tiefliegenden Schichten festsetzen und Schmutz anziehen und geradezu festhalten. Außerdem führen Tenside dazu, dass auf dem Edelstahl leicht „Fingertapsen“ entstehen.

Bei Verwendung von tensid-freien Reinigungsmitteln haften Schmutz und Fett schlechter an – die Dunstabzugshaube bleibt also länger sauber – und die Gefahr von Fingertapsen ist wesentlich reduziert. Der Einsatz von aggressiven Reinigungsmitteln und starken Säuren oder Stahlwolle ist nicht empfehlenswert.

Dunstabzugshauben dürfen während der Reinigung nicht heiß oder warm sein, da die Reinigungsmittel sonst zu schnell auf der Oberfläche auftrocknen und nicht ihre volle Reinigungs-wirkung entfalten können.

Reinigungstücher aus Baumwolle sollten nicht eingesetzt werden, da sie schlecht reinigen und zuviel Wasser speichern. Ideal sind Mikrofasertücher, Microfaserhandpads oder blau-weiße Scheuerschwämmen. Sie haben eine starke Reinigungswirkung und binden gut den gelösten Schmutz. Da Mikrofasertücher nur wenig Wasser speichern können, bleibt die Fläche unter der Dunstabzugshaube während der Reinigung relativ sauber.

Mit dem Mikrofasertuch muss immer in Richtung der Maserung - von oben nach unten - gewischt werden. Kreisende Bewegungen oder Reinigung gegen die Maserung führen zu keinem guten Reinigungsergebnis.

Wenn der Edelstahl nach dem ersten Reinigungsdurchgang noch nicht vollständig sauber ist, muss eine weitere Reinigung erfolgen, dann stellt sich der Reinigungserfolg über kurz oder lang auch ein. Evtl. können auch ein Glasreiniger oder leicht saure Reinigungsmittel zur Unterstützung verwendet werden.

Nach der Reinigung sollte der Edelstahl auf jeden Fall mit klarem Wasser nachgereinigt werden, damit die eingesetzten Reinigungsmittel keine Schäden verursachen können.

Edelstahl sollte nicht mit Pflegemitteln behandelt werden, da die Inhaltstoffe sich bei Wärme wieder verflüssigen und heruntertropfen können. Die Inhaltstoffe von Pflegemitteln erleichtern außerdem die Anhaftung von Schmutz und Fett und erschweren die nachfolgende Reinigung.

 

Hinweis:
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Hausmeisterdienst Maurice Konrad

 

 

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Saugen von Teppichen und Teppichböden:

Teppiche gibt es seit vielen hundert Jahren. Sie wurden früher als Wandbehang zum Schutz vor Kälte verwendet und sind später auch auf dem Boden als Wärmeisolierer zum Einsatz gekommen.

Früher wurden sie im Hof durch Ausklopfen auf Klopfstangen vom Schmutz befreit. Im Winter wurden Teppiche sogar zur Farbauffrischung in den Schnee gelegt.

Seit mehreren Jahrzehnten werden Teppichböden jedoch als Auslegware (z.B. Velours, Bouclé, Schlinge, Nadelvlies, Kugelgarn) in Wohnungen, Büros, Läden, Hotels usw. verlegt. Auslegeware kann nicht mehr ausgeklopft werden, sondern muss vor Ort gereinigt werden.

Es steht heutzutage eine Unzahl von Staubsaugern zur Verfügung, die in ihrer Wirksamkeit jedoch sehr unterschiedlich sind. In den meisten Fällen werden sogen. Schlittensauger verwendet. Das sind Staubsauger, die klein und handlich sind und die man hinter sich herziehen kann. Sie saugen nur oberflächlich und kommen an tiefliegenden Schmutz nicht heran. Das liegt einerseits an ihrer Saugwirkung, aber auch daran, dass sie keine Bürstenwalze haben.

Aus hygienischen Gründen ist ein Bürstsauger empfehlenswert. Bürstsauger haben eine hohe Saugleistung und bürsten den Floor mit einer Bürstenwalze auf. Aufliegender und festgetretener Schmutz wird durch die Walze gelöst, Schmutz wird auch aus tiefliegenden Schichten abgesaugt. Ideal sind Bürstsauger, die 2 Motoren haben: Einen Motor für die Bürstenwalze und einen weiteren Motor für das Saugen. Das führt zum besten Reinigungsergebnis.

Nicht empfehlenswert ist Bürstsaugen bei einer sehr groben Schlingenware und bei Nadelvlies. Es besteht die Gefahr von Verfilzung bzw. Aufrauung der Faser.

Viele Tests haben bewiesen, dass ein Bürstsauger 70% mehr Schmutz aus den Teppichfasern heraussaugen kann als ein Schlittensauger. So können Allergien oder Infektionen reduziert werden, da mehr Schmutz, Bakterien und Milbenkod entfernt werden.

Gerade im Gewerbebereich (Hotels, Läden, Büros etc.) ist die richtige Saugmethode wichtig, da falsches Saugen schnell zu einer stärkeren Einschmutzung führt und der Teppichboden dadurch unhygienisch aussieht. Das macht dann eine Grundreinigung des Bodens erforderlich. Dadurch entstehen Kosten, die sich durch eine fachgerechte Reinigung vermeiden lassen.

Diese Reinigungsmethode empfiehlt sich auch in Büros mit sogen. „Kasettenböden“. Das sind doppelwandige Kasetten, in denen die gesamte Büroverkabelung verläuft und die mit Teppichboden beklebt sind. Solche Kassettenböden dürfen auf keinen Fall sprühextrahiert oder shampooniert werden, da das Wasser in den Kassettenboden eindringen und dort zu Korrision und Stromausfällen führen kann. Dann ist mit dem Verlust von Daten auf Computern und Netzwerken zu rechnen.

 

 

Hinweis:
Unsere Reinigungstipps basieren auf unserer Erfahrung. Trotzdem bitten wir um Verständnis, dass wir keine Haftung übernehmen können.
Hausmeisterdienst Maurice Konrad

 

 

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Teppichboden-Grundreinigung (Sprühextraktion):

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Empfehlenswert ist auf jeden Fall, nach dem ersten Reinigungsdurchgang den gesamten Vorgang mit warmen klaren Wasser zu wiederholen (zweistufige Sprühextraktion). Dadurch werden noch mehr Schmutz und die Reste der Reinigungslösung aus dem Teppichboden entfernt. Der Teppichboden ist nun wieder hygienisch und sauber.

Durch die Sprühextraktion werden viele Flecken ganz oder teilweise entfernt, allerdings in einem geringeren Maße als bei der Shampoonierung. Reste von Flecken müssen mit speziellen Fleckentfernern behandelt werden. Hierbei ist Vorsicht geboten, da die Fleckentferner Lösemittel enthalten, die bei unsachgemäßem Einsatz Schäden verursachen. Weitere Hinweise finden Sie unter „Teppichboden-Fleckentfernung“.

Die Sprühextraktion kann auf nahezu allen Teppichbodenarten durchgeführt werden. Einschränkungen gibt es nur bei besonders langen oder flauschigen Fasern. Doppelkassettenböden sind ebenfalls für eine Sprühextraktion nicht geeignet. Hinweise dazu finden Sie unter „Teppichboden-Reinigung mit Pulver“.

Bei Jute, Sisal, Kokos, Hanf u.ä. Materialien ist eine Sprühextraktion ebenfalls nicht möglich, da diese Fasern nicht nass werden dürfen und sich durch eine Sprühextraktion stark verziehen würden. Weitere Hinweise zu diesen Materialien finden Sie unter „Jute, Sisal, Kokos, Hanf“.

Sollte die Sprühextraktion nicht die erhoffte Wirkung gezeigt haben, ist eine Shampoonierung ratsam. Hinweise dazu finden Sie unter „Teppichboden-Grundreinigung (Shampoonierung)".

Hinweis:
Unsere Reinigungstipps basieren auf unserer Erfahrung. Trotzdem bitten wir um Verständnis, dass wir keine Haftung übernehmen können.
Hausmeisterdienst Maurice Konrad

 

 

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Teppichboden-Grundreinigung (Shampoonierung):

Teppichböden bieten ein warmes und behagliches Wohngefühl. Ihr Nachteil ist jedoch, dass sie aus textilen Fasern bestehen. Selbst bei gründlichem und regelmäßigen Saugen schmutzt ein Teppichboden im Laufe der Zeit ein. Das gilt insbesondere für Laufzonen (z.B. an Türdurchlässen und Engstellen) und an besonders beanspruchten Stellen (z.B. an der Wohnzimmercouch, einer Ladentheke, Reception u.ä.) Der Teppichboden wird nicht nur unhygienisch, sondern wirkt auch unansehnlich.

Bei leichten bis mittlerem Verschmutzungsgrad genügt i.d.R. die Sprühextraktion. Nähere Hinweise dazu finden Sie unter „Teppichboden-Grundreinigung (Sprühextraktion)“. Bei mittlerem bis hohem Verschmutzungsgrad ist jedoch eine Shampoonierung erforderlich.

Dabei wird der Teppichboden zunächst mit einem leistungsfähigen Bürstsauger abgesaugt. Durch die Bürste wird der Flor aufgebürstet, was die Reinigungswirkung erhöht. Danach wird das Teppich-Shampoo mit einer Einscheibenmaschine in den Teppichboden gründlich einmassiert. Durch das gründliche Einmassieren des Shampoos entsteht ein sehr hoher Wirkungsgrad bei der Reinigung, da Schmutz und Verklebungen sehr gut gelöst werden.

Der Schmutz ist nach diesem Arbeitsgang zwar gelöst, aber noch nicht entfernt. Dazu wird im zweiten Arbeitsgang eine Sprühextraktion mit warmen klaren Wasser durchgeführt. Unter Umständen muss dieser zweite Durchgang ganz oder stellenweise wiederholt werden, um alle Schmutz- und Shampooreste zu entfernen.

Nach dem letzten Reinigungsdurchgang muss der noch feuchte Teppichboden abtrocknen und darf in dieser Zeit nicht begangen werden. Nach dem Abtrocknen sollte der Teppichboden idealerweise gründlich abgesaugt werden, denn dabei werden minimale Reste von abgetrockneter Reinigungslösung abgesaugt.

Durch die Shampoonierung werden viele Flecken ganz oder teilweise entfernt, auf jeden Fall mehr als bei der Sprühextraktion. Reste von Flecken müssen mit speziellen Fleckentfernern behandelt werden. Hierbei ist Vorsicht geboten, da die Fleckentferner Lösemittel enthalten, die bei unsachgemäßem Einsatz Schäden verursachen. Weitere Hinweise finden Sie unter „Teppichboden-Fleckentfernung“.

Die Shampoonierung kann auf vielen Teppichbodenarten durchgeführt werden. Einschränkungen gibt es bei besonders langen, hochflorigen oder flauschigen Fasern. Teppichböden aus Nadelfilz/ Nadelflies und Doppelkassettenböden sind für die Shampoonierung ungeeignet. Hinweise zu Doppelkassettenböden finden Sie unter „Teppichboden-Reinigung mit Pulver“.

Bei Jute, Sisal, Kokos, Hanf u.ä. Materialien ist eine Shampoonierung ebenfalls nicht möglich, da diese Fasern nicht nass werden dürfen und sich stark verziehen würden. Weitere Hinweise zu diesen Materialien finden Sie unter „Jute, Sisal, Kokos, Hanf“.

Wenn eine Shampoonierung nicht möglich ist, kann i.d.R. eine Sprühextraktion durchgeführt werden. Hinweise dazu finden Sie unter „Teppichboden-Grundreinigung (Sprühextraktion)“.

Hinweis:
Unsere Reinigungstipps basieren auf unserer Erfahrung. Trotzdem bitten wir um Verständnis, dass wir keine Haftung übernehmen können.
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Teppichboden-Fleckenentfernung:

 
Teppichböden bieten ein warmes und behagliches Wohngefühl. Ihr Nachteil ist jedoch, dass sie aus textilen Fasern bestehen. Textile Fasern nehmen Schmutz leicht an und geben ihn schwer wieder ab. Das gilt insbesondere für die Entfernung von Flecken.

 

Wir geben Ihnen nachfolgend einige Tipps, wie Flecken entfernt werden können. Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass eine unsachgemäße Fleckentfernung zu irreparablen Schäden am Teppichboden führt.

 


 

 Der erste Grundsatz lautet: Wenn der Fleck entstanden ist, muss sofort (!) gehandelt werden. Ideal ist saugfähiges Papier (Küchenrolle). Je mehr – je besser. Alles, was von der Küchenrolle aufgesaugt wurde, braucht später nicht mehr umständlich entfernt zu werden.

Der zweite Grundsatz lautet: Die meisten Flecken lassen sich unmittelbar nach der Entstehung mit warmen Wasser durch Absaugen (Sprühextraktionsmaschine oder Wassersauger) entfernen. Erst wenn die Flecken fest eingetrocknet sind, wird ihre Entfernung problematisch.

Der dritte Grundsatz lautet: Zunächst führe man eine Sprühextraktion oder eine Shampoonierung mit herkömmlichen Teppichboden-Reinigungsmitteln durch. Erst wenn das nicht zum Erfolg führt, ist der Einsatz von speziellen Fleckentfernern ratsam.

Der vierte Grundsatz lautet: Das Verreiben des Mittels (Reinigungsmittel, Fleckentferner etc.) muss unter allen Umständen unterbleiben. Dadurch wird der Fleck nur größer, der Schmutz also gleichmäßig verteilt. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Oberfläche verklebt. Stattdessen muss das Mittel mit einer Bürste eingeklopft werden, damit es nicht nur an der Oberfläche, sondern auch in der Tiefe wirken kann.
 

Fruchtsäfte, Obstflecken, Eiweiß, Fett, Blut, Schokolade, Eiskrem, Dosenmilch, Urin, Tee, Nikotin:
Hier haben sich Produkte als sehr hilfreich erwiesen, die Enzyme enthalten: spezielle enzymhaltige Teppichreiniger oder emzymhaltige Waschmittel. Die Enzyme benötigen allerdings eine relativ lange Einwirkzeit (bis zu 12 Stunden). Die betroffene Stelle sollte nicht durchnässt werden. Während der Einwirkzeit sollte ein vollständiges Abtrocknen vermieden werden, z.B. durch Abdecken oder durch erneute Zugabe der enzymhaltigen Reinigungslösung. Mit Wasser gründlich nacharbeiten. Bei Blut kann ein Rostfleck übrig bleiben. Entfernung mit Oxalsäure.

Kaffee:
Kaffee lässt sich leider nicht immer restlos entfernen. Ganz wichtig ist: Die Entfernung muss sofort (!) geschehen, am besten mit Küchenrolle oder mit warmen Wasser und absaugen. Danach käme die Sprühextraktion oder die Shampoonierung. Die Entfernung von Kaffee kann auch mit Enzymen, Ammoniakwasser oder Essigwasser versucht werden. Mit Wasser gründlich nacharbeiten.

Milch, Wein, (Fett, Blut):
Hier kann Gallseife zur Anwendung gelangen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass es hier ganz besonders wichtig ist, die Gallseife und den gelösten Schmutz restlos (!) zu entfernen, da die betroffene Stelle sonst nach der Wiederanschmutzung dunkel wird.

Ketchup, Tomatensauce:
Hier helfen Enzyme oder Ammoniakwasser. Mit Wasser gründlich nacharbeiten.

Rost:
Hier hilft nur Oxalsäure. Je nach Stärke oder Alter des Rostes, kann die Oxalsäure nur reduzierend wirken. Oxalsäure gibt es in Drogerien oder im Fachhandel. Aber Vorsicht: Oxalsäure ist giftig. Mit Wasser gründlich nacharbeiten.

Teer, Kugelschreiber, Filzstift, Wachsfarbstoffe, Lack:
Es kommen Fleckensalze bzw. flüssige oder pastenförmige Fleckentferner für textile Böden zum Einsatz. Sie enthalten Wasserstoffperoxid oder verschiedene Lösemittel (Aceton, Nitroverdünner, Terpentin). Sie benötigen eine längere Einwirkzeit. Bei Kugelschreiber und Filzstift kann auch mit Alkohol gearbeitet werden. Mit Wasser gründlich nacharbeiten.

Tinte:
Hier hilft eine Natriumdithionit-Lösung (Entfärber) aus der Drogerie. Aber Vorsicht: Das kann ins Auge gehen. Nach der Behandlung ist möglicherweise nicht nur die Tinte, sondern auch die restliche Farbe verschwunden. Entscheidend ist die Farbbeständigkeit der Faser. Mit Wasser gründlich nacharbeiten.

Wachs:
Früher wurde Wachs gerne mit dem Bügeleisen entfernt. Das birgt jedoch 2 Gefahren: Entweder man verschmort die Faser oder das verflüssigte Wachs verläuft in die Tiefe der Fasern und verklebt die Fasern. Die bessere Methode besteht in der Verwendung eines Föns. Man nehme saugfähiges Papier (Löschblatt, Küchenrolle) und einen Fön, lege das Papier auf das Wachs und föne die Stelle solange, bis das Papier das verflüssigte Wachs aufgesaugt hat. Zum Schluss sollte mit einem kräftigen Bürstsauger gesaugt werden.

Kaugummi:
Dazu gibt es spezielle Sprays, die den Kaugummi vereisen. Im vereisten Zustand klopft man den spröde gewordenen Kaugummi auf und löst ihn vorsichtig ab. Beim Ablösen bitte mit Geduld arbeiten, damit die Fasern nicht aus der Polunterschicht gelöst werden. Notfalls Vereisung wiederholen. Zum Schluss sollte die betroffene Stelle mit einem Bürstsauger gründlich abgesaugt werden.

Gründlich mit Wasser nacharbeiten bedeutet: Die betroffene Stelle mit warmen Wasser und einer Sprühextraktionsmaschine oder einem leistungsfähigen Wassersauger und warmen Wasser mehrfach absaugen.

Vorher an unauffälliger Stelle prüfen: Es besteht immer die Gefahr, dass der Einsatz von speziellen Mitteln zu Farbveränderungen führt. Das hängt vom eingesetzten Mittel und von der Farbbeständigkeit der Faser ab. Daher vorher an einer unauffälligen Stelle prüfen, ob die Faser von dem einzusetzenden Mittel nicht geschädigt wird.

Hinweis:
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Jute, Sisal, Koks und Hanf:

Bei Jute, Sisal, Kokos, Hanf und Flachs handelt es sich um rein pflanzliche Produkte auf Zellulosebasis. Sie werden zur Herstellung von Teppichen und Läufern verwendet und kommen gefärbt oder naturfarben zum Einsatz. Teppichböden aus Naturfasern werden gewebt und schaffen ein hervorragendes Raumklima, weil sie feuchtigkeitsregulierend wirken.


Die Reinigung von Naturfaserprodukten ist aber leider nur eingeschränkt möglich:

 

Mechanik:
Es darf kein Bürstsauger zum Einsatz kommen, da die Bürste die Oberfläche aufrauht und es vermehrt zu Spliss kommt. Das sieht unschön aus und zerstört auf Dauer die Stabilität der Fasern. Es darf also nur mit einem Schlittensauger gesaugt werden.

Saugen:
Natufaser-Teppiche sind gewebt. Dadurch entsteht beim Saugen kein echtes Vakuum, wodurch die Saugwirkung reduziert ist. Ist die Naturfaser als Läufer im Treppenhaus verlegt, ist das Saugen an der Teppichstange besonders schwierig, da kein echtes Vakuum entsteht und man mit der Bodendüse schlecht an die Teppichstange herankommt. Hier helfen nur spezielle Saugdüsen, die die Teppichstange umschließen und dadurch eine gute Saugwirkung entfalten.

Nässe:
Nässe ist unbedingt zu vermeiden, da Naturfaser-Teppiche nicht formstabil sind. Sie laufen ein und heben sich an den Ecken und Rändern hoch. Verbleibt Nässe einige Zeit auf der Naturfaser, verrottet sie schnell und ist irreparabel geschädigt. Ist bei der Reinigung der Einsatz von Wasser unbedingt erforderlich, darf höchstens „feucht“ gereinigt werden. Dabei wird die Reinigungstextilie sehr gut ausgewrungen und immer wieder über die schmutzige Stelle geführt. Das muss solange wiederholt werden, bis der Schmutz – weitgehend - entfernt ist.

Flecken:
Flecken wandern sofort ein und sind kaum noch zu entfernen. Zur Fleckentfernung benötigt man Wasser und Fleckentferner. Gegen beides sind Naturfasern sehr empfindlich, es entstehen irreparable Schäden.

Es werden alle möglichen Spezialreinigungsmittel zur Reinigung bzw. zur Fleckentfernung von Naturfaser-Teppichen angeboten. Richtig wirksam ist kein Reinigungsmittel. So gibt es beispielsweise Schaum, der auf die betroffene Stelle gesprüht und einmassiert wird. Dabei soll der Schaum den Schmutz lösen und binden. Nach dem Abtrocknen des Schaums soll er abgesaugt werden. Bisher ist kein Schaum auf dem Markt, der die erforderliche Wirksamkeit besäße.

Gleiches gilt für Reinigungstücher, die auf die betroffene Stelle gelegt und einmassiert werden. Dabei besteht sogar die Gefahr, dass Inhaltsstoffe des Reinigungstuchs die Optik der bearbeiteten Stelle aufhellen. Der Schmutz bleibt, die Stelle ist jedoch heller als der Rest des Bodens. Diese Methode können wir also überhaupt nicht empfehlen.

Es wird vereinzelt auch die Wäsche des Naturfaser-Teppichs angeboten. Der Teppich wird auf eine Maschine gespannt und nass gereinigt. Die Kosten für dieses Verfahren sind immens, die Reinigungswirkung ist aber auch nicht 100%ig.

Mit Flecken auf Naturfaser-Teppichen muss man sich mehr oder weniger abfinden. Einzige Abhilfe bietet die Feuchtreinigungsmethode (s. o.).

Hinweis:
Unsere Reinigungstipps basieren auf unserer Erfahrung. Trotzdem bitten wir um Verständnis, dass wir keine Haftung übernehmen können.
Hausmeisterdienst Maurice Konrad

 

 

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Reinigung von Feinsteinfliesen:

Feinsteinzeugfliesen findet man häufig in Toiletten, Waschräumen, Duschen, Küchen, Eingangs-bereichen und Fluren. Sie haben – je nach Ausführung – eine gute bis sehr gute Rutschhemmung. In manchen Bereichen ist eine entsprechende Rutschhemmung gesetzlich vorgeschrieben.

Aufgrund der Oberflächenstruktur ist aber der Reinigungserfolg bei herkömmlicher Reinigung selten zufriedenstellend. Die mikroporöse Struktur der Oberfläche erschwert die Entfernung von Schmutz, d.h. der Schmutz wird im wahrsten Sinne des Wortes „festgehalten“. Das führt recht bald zu einer Vergrauung. Die Fliesen sehen dann schmutzig aus und wirken klebrig.

Die Verwendung von Wischbezügen und Scheuerlappen aus Baumwolle und von Haushalts-wischgeräten (Pudelmop) lassen Feinsteinzeugfliesen besonders schnell vergrauen, da sie zuviel aufgetrocknetes Wischwasser zurücklassen.

Einen wesentlich besseren Reinigungserfolg erzielt man beim Einsatz von Reinigungstextilien aus Mikrofasern. Durch die feine Struktur der Mikrofaser (unter dem Mikroskop betrachtet wie Rasierklingen) erfolgt eine tiefgehende Reinigung der Oberfläche.

Wichtig ist außerdem, dass nach der Reinigung noch ein zweiter Wischvorgang durchgeführt wird, bei dem Reste des gelösten Schmutzes bzw. des Wischwassers entfernt werden.

Feinsteinzeugfliesen sollten mit tensid-freien Reinigungsmitteln gereinigt werden (gelegentlich auch mit sauren Reinigungsmitteln), um eine hygienische und saubere Optik zu erzielen. Diese Reinigungsmittel enthalten Säuren, Citrate oder Phosphate und lösen sehr gut aufgetrocknetes Wischwasser.

Bei Verwendung von tensid-haltigen Reinigungsmitteln darf nur sehr sparsam dosiert werden, da die Rückstände schnell klebrig wirken.

Wenn Feinsteinzeugfliesen falsch gereinigt werden, macht dies eine zeit- und kostenaufwendige Grundreinigung erforderlich. Diese Kosten können durch eine fachgerechte Reinigung vermieden werden.

Das Beschichten oder Imprägnieren von Feinsteinzeugfliesen ist nicht möglich, da die Oberflächenstruktur das Anhaften von Beschichtungsmittel verhindert und zur Glättebildung führen würde.

 

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Hausmeisterdienst Maurice Konrad

 

 

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Reinigung von Aufzugtüren- und wänden aus Edelstahl (rostfrei):

Für Aufzugtüren und Aufzugkabinen wird heutzutage gerne Edelstahl verwendet. Der Edelstahl hat Oberfläche mit feinsten Maserungen in Walzrichtung des Stahls. Durch diese Maserungen kann jedweder Schmutz (z.B. Staub oder Fett) einerseits hervorragend anhaften. Andererseits wird die Reinigung erheblich erschwert, da der Schmutz auch aus den tiefliegenden Maserungen entfernt werden muss. Da dies selten sofort möglich ist, sieht der Edelstahl nach der Reinigung oft schmierig und fettig aus.

Um die Aufzugtechnik und die stromführenden Elemente zu schützen, sollte der Bereich unterhalb der Reinigungsfläche gut abgedeckt werden. Als Reinigungsmittel sollten Fettentferner oder Enzymreiniger verwendet werden, die keine Tenside enthalten, da Tenside sich in den tiefliegenden Schichten festsetzen und Schmutz anziehen und geradezu festhalten. Außerdem führen Tenside dazu, dass auf dem Edelstahl leicht „Fingertapsen“ entstehen.

Bei Verwendung von tensid-freien Reinigungsmitteln haften Schmutz und Fett schlechter an – der Edelstahl bleibt also länger sauber – und die Gefahr von Fingertapsen ist wesentlich reduziert. Der Einsatz von aggressiven Reinigungsmitteln und starken Säuren oder Stahlwolle ist nicht empfehlenswert.

Reinigungstücher aus Baumwolle sollten nicht eingesetzt werden, da sie schlecht reinigen und zuviel Wasser speichern. Ideal sind Mikrofasertücher, Microfaserhandpads oder blau-weiße Scheuerschwämmen. Sie haben eine starke Reinigungswirkung und binden gut den gelösten Schmutz. Da Mikrofasertücher nur wenig Wasser speichern können, bleibt der Bereich unterhalb der Reinigungsflläche während der Reinigung relativ sauber.

Mit dem Mikrofasertuch muss immer in Richtung der Maserung - von oben nach unten - gewischt werden. Kreisende Bewegungen oder Reinigung gegen die Maserung führen zu keinem guten Reinigungsergebnis.

Wenn der Edelstahl nach dem ersten Reinigungsdurchgang noch nicht vollständig sauber ist, muss eine weitere Reinigung erfolgen, dann stellt sich der Reinigungserfolg über kurz oder lang auch ein. Evtl. können auch ein Glasreiniger oder leicht saure Reinigungsmittel zur Unterstützung verwendet werden.

Nach der Reinigung sollte der Edelstahl auf jeden Fall mit klarem Wasser nachgereinigt werden, damit die eingesetzten Reinigungsmittel keine Schäden verursachen können.

Edelstahl sollte nicht mit Pflegemitteln behandelt werden, da die Inhaltstoffe sich bei Wärme wieder verflüssigen und heruntertropfen können. Die Inhaltstoffe von Pflegemitteln erleichtern außerdem die Anhaftung von Schmutz und Fett und erschweren die nachfolgende Reinigung.

 

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Hausmeisterdienst Maurice Konrad

 

 

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